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IP-Adresse

⚖️
Rechtsgrundlage Art. 4 Nr. 1 DSGVO (EuGH-Urteil)
📄
Was Technische Kennung eines Geräts im Netz
Personenbezogen? Ja, meist
Lesehilfe:

Die IP-Adresse ist die numerische Kennung, unter der ein Gerät im Internet erreichbar ist. Sie fällt bei praktisch jedem Webseitenbesuch automatisch an und gilt nach überwiegender Rechtsauffassung als personenbezogenes Datum, weil sich über den Internetanbieter eine Zuordnung zu einer Person herstellen lässt.

Wo IP-Adressen anfallen

Server-Logfiles speichern die IP-Adresse jedes Besuchers zur technischen Fehleranalyse. Analyse-Tools wie Statistik-Dienste erfassen sie ebenfalls, oft in gekürzter Form. Auch Kommentarfunktionen speichern sie häufig zur Spam-Abwehr.

Statisch oder dynamisch

Art Merkmal
Statische IP-Adresse Bleibt einem Anschluss dauerhaft zugeordnet
Dynamische IP-Adresse Wechselt regelmäßig, meist bei jeder Einwahl

Bei beiden Varianten reicht laut Rechtsprechung die theoretische Möglichkeit einer Zuordnung durch den Internetanbieter aus, um von einem personenbezogenen Datum zu sprechen.

Kürzen oder anonymisieren?

Viele Analyse-Tools bieten eine Option, die letzten Ziffern der IP-Adresse vor der Speicherung zu entfernen. Das ist keine Pflicht, senkt aber das Risiko und wird in vielen Konfigurationsanleitungen empfohlen. Eine Erwähnung in der Datenschutzerklärung ist so oder so nötig.

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Praktisch. Ein vollständiges kopierbares Muster passend zu deinem Webseitentyp findest du unter Muster nach Webseitentyp.
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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu ip-adresse

Konkrete Antworten auf die Fragen, die uns dazu am häufigsten gestellt werden.

Ist eine dynamische IP-Adresse auch personenbezogen?
Nach überwiegender Auffassung ja, weil ein Internetanbieter sie über Zusatzwissen einer Person zuordnen kann.
Muss ich IP-Adressen in Logfiles kürzen?
Eine Kürzung (IP-Anonymisierung) ist keine gesetzliche Pflicht, reduziert aber das Risiko und wird bei vielen Analyse-Tools empfohlen.